Die FIFA hat Ticketprobleme beim WM-Spiel zwischen Südkorea und Griechenland eingeräumt.
Fans kaufen in Südafrika Tickets für die WM 2010.
Für die Partie in Port Elizabeth waren nach Angaben des Fußball-Weltverbandes noch 3000 Karten erhältlich gewesen, allerdings blieben im Nelson-Mandela-Bay-Stadion deutlich mehr Plätze frei. Die neu gebaute Arena fasst während der WM-Endrunde 42 486 Besucher, im Stadion waren nach FIFA-Angaben aber lediglich 31 513 Fans.
«Zahlreiche Karteninhaber sind nicht zum Spiel erschienen. Wir untersuchen die Gründe dafür», sagte FIFA-Mediendirektor Nicolas Maingot in Johannesburg. Der Weltverband schließt nicht aus, dass einige Fans aufgrund von Transportproblemen nicht zum Stadion gelangt sind. Offenbar handelt es sich bei den nicht genutzten Karten um Angebote an Firmen und öffentliche Einrichtungen. Diese hatten von der FIFA WM-Karten für ihre Mitarbeiter erhalten.
Unklar ist noch, ob die Tickets von den Unternehmen nicht verteilt wurden, die Karteninhaber kein Interesse hatten, diese zu nutzen oder die bereitgestellten Busse zum Transport der Karteninhaber nicht fuhren. «Es ist zu früh, um eine Erklärung liefern zu können», sagte Maingot.
Alle anderen vier WM-Partien waren ausverkauft. Beim Eröffnungsspiel zwischen Südafrika und Mexiko von Johannesburg war ein Block des Soccer City-Stadions in der ersten Halbzeit weitgehend leergeblieben. Im zweiten Abschnitt nahmen Besucher diese Plätze ein, die alle die grünen Farben der WM-Volunteers trugen.
Laut FIFA sind 97 Prozent aller rund drei Millionen WM-Karten verkauft. Die ersten fünf Partien besuchten im Schnitt 54 887 Zuschauer. Im Vergleich mit der durchschnittlichen Gesamtbesucherzahl der Weltmeisterschaften seit 1982 liegt das Turnier in Südafrika damit vorerst hinter den USA 1994 (68 991 Zuschauer) auf Platz zwei.
Nach drei Wochen Public Viewing und dem stimmungsvollen Finale zum Abschluss hat die Stadt Frankfurt ein positives WM-Fazit gezogen. Wermutstropfen: Statt der erhofften 1 bis 1,5 Millionen Besucher strömten lediglich rund 450 000 Menschen auf Deutschlands größte Fanmeile. mehr
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