Nach drei Wochen Public Viewing und dem stimmungsvollen Finale zum Abschluss hat die Stadt Frankfurt ein positives WM-Fazit gezogen. Wermutstropfen: Statt der erhofften 1 bis 1,5 Millionen Besucher strömten lediglich rund 450 000 Menschen auf Deutschlands größte Fanmeile.
Das Gelände der Frankfurter Fußballmeile.
Das teilte Frankfurts Sportdezernent Markus Frank (CDU) mit. Ursache dafür seien mehrere kühle Regentage und das überraschende Viertelfinal-Aus der DFB-Elf gewesen.
Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) sah vor allem einen Image-Gewinn für Frankfurt: «Man hat drei Wochen über Frankfurt gesprochen.» Beim ersten WM-Triumph Japans war das Frankfurter Stadion erneut ausverkauft. Bei den insgesamt vier WM-Partien in der Main-Metropole blieben nach Angaben der Stadt lediglich rund 12 000 Tickets unverkauft. Tourismus-Chef Thomas Feda betonte, dass keiner der Gastronomen in den «Fußballgärten» rote Zahlen geschrieben habe.
Der Rekordbesuch beim Public Viewing datiert vom Viertelfinale zwischen Deutschland und Japan, als 17 000 Besucher vor den drei schwimmenden Leinwänden mitfieberten.
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