Trainer Markus Babbel hat nach dem misslungenen Saisonstart von 1899 Hoffenheim eigene Fehler eingeräumt. "Es kann gut sein, dass ich mir zu sicher war, weil die Trainingseinheiten und die Testspiele in der Vorbereitung zufriedenstellend waren. Ich bin davon ausgegangen, dass wir Berlin im Pokal schlagen werden. Ich hätte da vielleicht früher reagieren müssen", sagte der 39-Jährige in einem "Sport1"-Interview. Seine Mannschaft hat die ersten beiden Spiele in der Fußballbundesliga verloren und sich im DFB-Pokal in der ersten Runde beim Regionalligisten Berliner AK mit einer 0:4-Niederlage blamiert.
Trotzdem gab sich der frühere Nationalspieler kämpferisch und lobte die Arbeitsbedingungen in Hoffenheim. "Ich bin keiner, der aufgibt", sagte Babbel. Und fügte hinzu: "Ich glaube nach wie vor, dass das Ziel Europa nicht zu hoch gegriffen ist."
Auch im Verein herrsche nach wie vor Ruhe. "Wir sind nicht zufrieden mit der Situation, akzeptieren die Kritik und ziehen die richtigen Schlüsse daraus", meinte der Trainer. "Ich spüre die absolute Rückendeckung vom Club. Klar ist aber auch: Wir müssen langsam Resultate abliefern."