Der Mainzer Marco Caligiuri (l) überspringt die Hoffenheimer Tobias Weis (u) und Srdjan Lakic (r). Foto: Uwe Anspach
"Wenn man nicht gewinnen kann, muss man zumindest nicht verlieren. Schlussendlich muss man mit dem Punkt zufrieden sein", sagte Babbel. "Wir waren nach dem 1:0 zu passiv. Daran müssen wir arbeiten", haderte er. "Man merkt, dass noch ein paar Steine im Rucksack drin liegen", sagte Babbel.
"Das passt zu dieser Saison. Mich wundert nichts mehr. Das kostet Punkte und Nerven", ärgerte sich Mainz-Coach Thomas Tuchel über den Gegentreffer, das fünfte FSV-Eigentor der Saison. Mit dem Punkt war er aber zufrieden. "Das ist ein Prozess, in der Bundesliga dominant zu spielen", sagte er.
Vor dem Spiel hatten etwa 100 Hoffenheim-Fans ihre Missstimmung über die Vereinspolitik bei einer Mini-Demo kundgetan. Sie marschierten am VIP-Bereich vor dem Stadion auf. "Eine Region fühlt sich verarscht", prangte auf einem großen Banner. Im Stadionmagazin forderte Mäzen Dietmar Hopp derweil: "Jetzt sollte langsam aber sicher wieder Ruhe einkehren." Babbel nannte sein Rezept: "Wir müssen Erfolg haben."