Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 erwartet seinen brasilianischen Rechtsverteidiger Rafinha nach dessen Heimaturlaub am 16. September in Gelsenkirchen zurück. Das betonte Trainer und Manager Felix Magath nach dem 2:1-Erfolg beim 1. FC Köln.
Rafinha steht vor einem Einwurf am Spielfeldrand.
«Ich hoffe, dass er den Kopf frei hat und wieder voll angreift. Dann haben wir alle Glück gehabt», meinte Magath. Der abwanderungswillige Rafinha war während der 0:1-Heimniederlage der Gelsenkirchener am vierten Spieltag gegen den SC Freiburg von den eigenen Fans massiv ausgepfiffen worden.
«Rafinha hat diese Phase jetzt gebraucht. Er war nicht mehr in der Verfassung, wo es Sinn gemacht hätte, ihn in Deutschland zu behalten», begründete Magath seine Maßnahme, dem 24-Jährigen einen nachträglich verlängerten Urlaub in Brasilien zu gewähren. Der Spieler hat sich nach Magaths Angaben von seinem bisherigen Berater getrennt. «Für Rafinha war klar, dass er von der neuen Saison an woanders spielt», sagte der Trainer zu dem nicht zustande gekommenen Transfer.
Rafinha will laut Magath seine Familie mit nach Deutschland bringen und soll nach Angaben des Schalker Chefcoachs schnell wieder in die Mannschaft integriert werden. «Für ihn werden wir schon ein Plätzchen finden», kündigte Magath vor dem Aufeinandertreffen mit dem VfL Wolfsburg an, den der 56- Jährige in der vergangenen Saison zum ersten Titelgewinn geführt hatte. Beim Spiel in Köln übernahm Benedikt Höwedes Rafinhas Stammposition auf der rechten Verteidigerseite.
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