Differenzen mit seinem alten Vereins-Vorstand haben dem neuen Hertha-Trainer Michael Skibbe den Abschied von Eskisehirspor in der Türkei einfacher gemacht.
Michael Skibbe fühlt sich bei Hertha besser aufgehoben. Foto: Jörg Carstensen
Das bekannte Skibbe in einem Interview mit dem Internetportal Sport1. «Ich hatte einige Hühnchen mit dem Vorstand von Eskisehirspor zu rupfen. Das hat mich viel Substanz gekostet», erklärte der 46-Jährige. Er nimmt am 3. Januar seine Arbeit beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC auf.
«Co-Trainer, die gute Arbeit geleistet haben, hat der Club gegen meinen ausdrücklichen Wunsch entlassen. Auch bei Transfers wurde nicht immer Hand in Hand gearbeitet und wir hatten unterschiedliche Auffassungen. Auf Dauer hätte es keine richtig gute Zukunft gegeben», sagte Skibbe weiter, der das Team auf Platz vier in der türkischen Liga geführt hatte.
Der Babbel-Nachfolger akzeptiert in Berlin den Sparzwang. Bei knapp 35 Millionen Euro-Vereinsverbindlichkeiten dürfte an Neuverpflichtungen kaum zu denken sein. «In den Gesprächen mit Manager Michael Preetz haben wir uns über die wirtschaftliche und sportliche Situation ausgetauscht. Wir haben uns darauf verständigt, was der Kader, was die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Clubs hergeben. Ich bin hier voll eingebunden», meinte Skibbe.
Mit dem Hauptstadt-Team strebt er langfristig einen Platz unter den Top Sechs der Tabelle an. Nach der Hinrunde rangiert der Aufsteiger mit 20 Punkten auf Rang elf.
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