In der Bundesliga gelten nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zurzeit zwischen 2900 und 3000 bundesweite Stadionverbote. Die genaue Zahl kann von Woche zu Woche variieren, da Stadionverbote regelmäßig neu ausgesprochen werden oder auslaufen.
Hauptursachen dafür sind gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei oder Randale. Die Höchstdauer für ein bundesweites Verbot beträgt drei Jahre. Maßgeblich sind die «Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten» des DFB.
Verhängt werden Stadionverbote von den Vereinen. Die sprechen sie auf Empfehlung der Polizei aus oder weil sie selbst Zeugen schwerwiegender Verstöße gegen die Stadionordnung wurden. Vereine und Verbände übertragen sich vor jeder Saison gegenseitig ihre Hausrechte. Daher kann ein Stadionverbot, das in Duisburg ausgesprochen wurde, auch in Stuttgart, Hamburg oder Berlin gelten.
Fanverbände kritisieren seit Jahren, dass viele Verbote bereits «auf Verdacht» verhängt werden. Laut DFB-Richtlinien ist dafür nur ein Ermittlungsverfahren gegen einen Fan ausreichend, ein richterliches Urteil ist für ein Stadionverbot nicht nötig. Der Sicherheitsbeauftragte des DFB, Helmut Spahn, verteidigt dieses Verfahren. «Stadionverbote sind Präventivmaßnahmen auf zivilrechtlicher Grundlage. Es muss ein Mittel geben, andere Zuschauer vor gewaltbereiten Gruppen zu schützen», sagt er.
Im Dialog mit den Fans hat der DFB seine Richtlinien allerdings 2008 überarbeitet. Unter anderem wurde die Höchstdauer für ein bundesweites Stadionverbot von fünf auf drei Jahre reduziert. Mittlerweile hören die meisten Vereine die betroffenen Fans auch erst an, bevor sie über ein Stadionverbot entscheiden.
Die letzte Etappe entschied einmal mehr Routinier Alessandro Petacchi für sich. Doch dem früheren Zeitfahr-Weltmeister Rogers war der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen. mehr
Trotz Verletzungspechs scheint Europameister Spanien bereit für den Versuch einer Titelverteidigung. Und Bundestrainer Löw kann sich nach der Schlappe gegen die Schweiz damit trösten, dass auch die Gruppengegner der Deutschen noch viel Arbeit vor sich haben. mehr
Trotz Bestzeit keine Pole: Obwohl Michael Schumacher bei der Qualifikation in Monaco als erster durchs Ziel fährt, muss er den begehrten Startplatz an Mark Webber abtreten. Grund ist der Barcelona-Unfall mit Bruno Senna. mehr
Die Berufung ist gescheitert, der Abstieg scheinbar in Stein gemeißelt: Hertha BSC konnte vor dem DFB-Bundesgericht keine Wiederholung des umstrittenen Spiels gegen Düsseldorf erwirken. Die Berliner behalten sich jedoch einen Einspruch gegen das Urteil vor. mehr
Sandra Gal ist das Glamourgirl der Golfszene und findet das gut so. Bei den Ladies German Open will sie an Pfingsten auch mal wieder sportlich auffallen. mehr
Italiens Ministerpräsident Mario Monti stellt wegen des bis ins Nationalteam vorgedrungenen Wettskandals den gesamten Profi-Fußball im Land in Frage. mehr
Andy Schleck hat am Dienstag erstmals das Gelbe Trikot für den Sieg bei der Tour de France 2010 überstreifen dürfen. Fast vier Monate nach der Doping-Sperre für den Spanier Alberto Contador ging das Trikot an den Luxemburger über. mehr
Beim HSV Hamburg machen die Verantwortlichen Nägel mit Köpfen. Nach der Weiterverpflichtung mehrerer Leistungsträger wurde die wichtigste Personalie gelöst: Meistermacher Martin Schwalb kehrt auf die Bank zurück und übernimmt wieder voll und ganz das Traineramt. mehr
Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions
AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!