Mönchengladbach schlägt Angstgegner Stuttgart
"Wir haben heute nicht die Souveränität wie in unseren Heinmspielen gehabt. Trotzdem sind wir sehr stolz und zufrieden, dass wir hier gewonnen haben", meinte Torschütze Hanke, der vor der Pause einen schmerzhaften "Pferdekuss" mitbekam und nach 53 Minuten vom Platz musste. "Wir sind nicht clever genug", bemängelte Stuttgarts Abwehrspieler Serdar Tasci. "Gladbach kommt dreimal vors Tor und macht drei Treffer. Wir müssen endlich aufwachen. Wir brauchen wieder ein Erfolgserlebnis."
Vor 53.600 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena revanchierten sich die Himmelsstürmer vom Rhein für die 0:7-Klatsche vor einem Jahr im gleichen Stadion.
Mainz siegt im Kellerduell
Aggressiv und emotional setzte der FSV Mainz 05 im zweiten Sonntagsspiel ein kleines Ausrufezeichen in der Fußball-Bundesliga. Das 3:1 (3:0) am Sonntag gegen den Tabellenletzten SC Freiburg beendete immerhin die seit fünf Spielen anhaltende Negativserie und sorgte für den Sprung auf Platz zwölf. Trotz sehenswerter Offensivbemühungen in der Anfangsphase war der fünfte Saisonsieg aber zu wenig für einen echten Befreiungsschlag oder einen Wendepunkt. In der zweiten Halbzeit pfiffen die ungeduldigen 30.938 Zuschauern sogar.
"Man hat von der ersten Sekunde gespürt, wir sind da. Darüber haben wir Sicherheit gewonnen. Mit dem Spielverlauf bin ich hochzufrieden", sagte Trainer Thomas Tuchel und erwartet von seinem Personal die gleiche Einstellung im nächsten Auswärtsspiel bei Schalke 04. "Wenn wir endlich Konstanz zeigen, wird es noch eine gute Rückrunde", sagte Manager Christian Heidel.