Bochums Dabrowski bringt den Kölner Novakovic zu Fall
Beiden "Kellerkindern" merkte man die große Verunsicherung an. So war die Partie geprägt von zahlreichen Fehlpässen, Missverständnissen und Ballverlusten. Bochum versuchte es häufig mit langen Bällen in die Spitze auf Stanislav Sestak, fand aber selten einen Abnehmer. Köln stand zwar relativ sicher in der Abwehr, offenbarte aber erneut große Mängel im Offensivspiel. So blieben Torchancen in dem niveauarmen Spiel absolute Mangelware. Die einzige VfL-Möglichkeit vor der Pause vergab Christoph Dabrowski per Kopf (14.), auf der Gegenseite setzte Chihi (19.) einen Freistoß neben das Bochumer Tor.
Herrlich reagierte auf die schwache Vorstellung seiner Elf mit zwei Wechseln zur Halbzeit. Für Dennis Grote und Matias Concha kamen Diego Klimowicz und Joel Epallé. Sie sollten für mehr Schwung nach vorn sorgen. Doch änderte sich nichts. Das Angriffsspiel blieb Stückwerk. Die beste Möglichkeit zum Siegtreffer hatten in der Schlussphase sogar die Gäste. Doch Chihi (69.) traf nur den Pfosten, den Nachschuss vergab der neue Spielführer Petit kläglich. Bochum erspielte sich nach dem Wechsel nicht eine gute Torchance. Die besten Möglichkeiten zum Sieg hatten in der Schlussphase sogar die Gäste, doch Chihi (Pfosten) und wenig später der engagierte Novakovic vergaben.