Champions-League-Sieger FC Chelsea hat erstmals in der Ära von Besitzer Roman Abramowitsch einen Gewinn erwirtschaftet. Angekurbelt durch den Königsklassen-Triumph und den FA-Cup-Titel erzielte der Londoner Fußball-Club im abgelaufenen Geschäftsjahr (bis zum 30. Juni) einen Überschuss in Höhe von 1,4 Mio. Pfund, wie der Fußballverein am Freitag auf seiner Homepage mitteilten. In der Saison zuvor hatte beim viermaligen englischen Meister noch ein Minus von 67,7 Mio. Pfund zu Buche bestanden.
Beim Umsatz wurde diesmal mit 255,7 Mio. Pfund eine Rekordmarke aufgestellt. Damit belegt der Premier-League-Club, der 2003 vom russischen Milliardär Abramowitsch übernommen wurde, nach eigenen Angaben den fünften Platz in der Rangliste der umsatzstärksten Vereine in Europa.
Die neuen Zahlen brächten Chelsea "in eine starke Position, die Kriterien des Financial Fairplays der UEFA für die kommenden Saisons zu erfüllen", teilte der Club mit. "Unsere Club-Philosophie ist auf Erfolg aufgerichtet", sagte Chelsea-Geschäftsführer Ron Gourlay. "Wir hatten in diesem Jahr Erfolg auf dem Feld, als wir als erstes Londoner Team die Champions League gewonnen haben, und wir haben das auch neben dem Feld genossen. Es hilft uns, ins Team zu investieren."