Jens Lehmann steht vor einem Comeback in der Bundesliga
Seit Saisonbeginn ist er beim Premier-League-Spitzenreiter aber nur noch die Nummer zwei hinter dem Spanier Manuel Almunia. Arsenals Teammanager Arsene Wenger hatte dem ehrgeizigen Deutschen trotz jüngster Wertschätzungen ("Er hat gezeigt, welch großartiger Profi er ist. Es wäre schade, wenn er geht") keine Hoffnungen mehr gemacht, auf den Top-Spot in der Torhüter-Rangliste zurückzukehren. Lediglich beim 2:0 im FA-Cup beim FC Burnley war Lehmann am vergangenen Wochenende erste Wahl. Am Mittwochabend stand er im Halbfinal-Hinspiel des Liga-Pokals gegen Tottenham Hotspur nicht im Aufgebot, es spielte wie schon in der Runde zuvor der polnische Nachwuchskeeper Lukasz Fabianski.
"Arsenal hat die Bereitschaft erklärt, Jens Lehmann ohne Ablösesumme ziehen zu lassen", hatte Zorc am vergangenen Freitag auf einer Pressekonferenz gesagt. Auch Wenger sagte, dass er dem Torhüter keine Steine in den Weg legen werde, wenn dieser bei der EM spielen wolle.
Bevor der Kontrakt mit dem BVB, mit dem Lehmann 2002 die bisher letzte Meisterschaft der Schwarz-Gelben gewann, unterschrieben werden kann, müsse der Tormann allerdings einige Formalitäten klären. "Die haben nichts mit dem BVB zu tun. Wir sind uns sogar finanziell einig", wird Zorc weiter zitiert. Jens Lehmann soll auf viel Geld verzichten. Wie die WAZ-Gruppe über das Internetportal www.derwesten.de am Mittwoch vermeldete, soll Dortmund 1 Mio. Euro geboten haben. Beim FC Arsenal soll es jährlich das Dreifache gewesen sein.