Zittersieg für Paderborn, Rückschlag für Fürth: Das Überraschungsteam des SC Paderborn hat zum Start ins Fußball-Jahr 2012 Kurs im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga gehalten.
Paderborns Daniel Brückner (l) jubelt nach seinem Treffer zum 2:1. Foto: Oliver Krato
Die Ostwestfalen bezwangen am Freitag Union Berlin mühsam mit 3:2 (1:1) und rückten zumindest vorübergehend auf den zweiten Tabellenrang vor. Dagegen wurde die SpVgg Greuther Fürth kalt erwischt: Die Franken verloren bei Dynamo Dresden mit 1:3 (0:1) und verpassten den Sprung an die Spitze. Jubeln durfte Trainer Benno Möhlmann: Bei seinem ersten Spiel für den FSV Frankfurt konnte er beim 2:1 (1:0) beim MSV Duisburg drei Punkte gegen den drohenden Abstieg verbuchen.
Dresdens Spieler jubeln nach dem Abpfiff über den 3:1-Sieg. Foto: Thomas Eisenhuth
Fünf Tage vor dem Pokal-Viertelfinale bei 1899 Hoffenheim wurde Fürth im ersten Pflichtspiel 2012 kalt erwischt. Robert Koch brachte Dynamo (5. Minute) in Front. Vom Aufstiegsanwärter war kaum etwas zu sehen, und auch in Durchgang zwei lief es einfach nicht besser: Erst erhöhte (53.) Mickael Poté. Sercan Sararer verkürzte (62.), doch Zlatko Dedic traf zum Endstand (73.). Fürths Bernd Nehrig vergab noch per Handelfmeter (79.). Fürths Coach Mike Büskens war bedient: «Wenn Du was Außergewöhnliches schaffen willst, musst Du Außergewöhnliches leisten. Das haben wir nicht geschafft.»
Fürths Thomas Kleine verlässt nach dem Spiel enttäuscht den Platz. Foto: Thomas Eisenhuth
Dagegen machten die Ostwestfalen beim Start ins Fußball-Jahr 2012 dort weiter, wo sie 2011 aufgehört hatten. Nach einem Foul an Nick Proschwitz verwandelte der Torjäger den Elfmeter eiskalt zur Führung (7.). Doch die Hauptstädter glichen durch Torsten Mattuschka (14.) aus. Nach dem Wechsel erhöhten Daniel Brückner (50.) und Alban Meha (61.), Silvio konnte nur noch verkürzen (69.). Berlins Mattuschka sah noch Gelb-Rot (79.). «Es war unser Ziel, punktgleich mit dem Tabellenführer zu sein», sagte SC-Coach Roger Schmidt erleichtert nach dem Zittersieg.
Dresdens Torwart Wolfgang Hesl (r) jubelt nach seinem gehaltenen Elfmeter. Foto: Thomas Eisenhuth
Vier Monate nach dem letzten Dreier durfte der FSV unter seinem neuen Coach Möhlmann endlich wieder einmal jubeln. Lauterns Leihgabe Ilijan Micanski sicherte den Hessen mit seinem Doppelpack (18./68.) drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Für die Hausherren konnte Goran Sukalo nicht mehr als den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen (47.).
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