Nico Hülkenberg hat als erster der fünf deutschen Fahrer sein neues Formel-1-Auto vorgestellt. Im britischen Silverstone rollte das Sahara-Force-India-Team seinen Wagen zur Präsentation in die Boxengasse.
Nico Hülkenberg (M), Paul di Resta (r) und Testfahrer Jules Bianchi mit dem neuen Force India. Foto: Force India dpa
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt posierten Rennrückkehrer Hülkenberg sowie sein Stallkollege Paul di Resta und Ersatz Jules Bianchi anschließend vor dem VJM05, benannt nach Rennstallmitbesitzer Vijay Mallya.
«Er sieht aggressiv und schnell aus», sagte Hülkenberg über den neuen Rennwagen. «Aber wir wissen nicht, wo wir stehen, bis wir gegen die anderen angetreten sind.» Wie schon bei Caterham und Ferrari kommt auch der neue Force India mit einer gewöhnungsbedürftigen Nase daher. Durch den markanten Höcker auf der Höhe der Vorderachse erinnert die Wagenspitze an einen Entenschnabel.
Angetrieben wird das Auto wie im Vorjahr von einem Mercedes-Motor. Hülkenberg will nach einem Jahr als weitgehend beschäftigungsloser Ersatzfahrer in den Rennen wieder auf sich aufmerksam machen.
Der ehemalige GP2-Pilot wurde nach seinem Jahr als Testpilot bei Force India befördert. Der 24-Jährige, der 2010 für Williams sein Premierenjahr in der Königsklasse des Motorsports absolviert hatte, übernahm dabei den Platz von Adrian Sutil. «Ich fühle mich bereit, wieder Rennen zu fahren», sagte Hülkenberg und freute sich bereits darauf, bei den Testfahrten in der kommenden Woche in Jerez am Steuer des VJM05 zu sitzen.
Mit dem neuen Wagen will Force India den Anschluss an die Top-Teams weiter verringern. In der vergangenen Saison hatte das indische Team den sechsten Platz in der Konstrukteurswertung belegt.
Neben Hülkenberg gehen in der am 18. März in Melbourne beginnenden Saison Doppelweltmeister und Titelverteidiger Sebastian Vettel für Red Bull, Rekordchampion Michael Schumacher und Nico Rosberg für Mercedes sowie Timo Glock für Marussia an den Start.
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