Maria Höfl-Riesch fuhr nach ihrer Pause auf einen guten dritten Platz in Cortina d'Ampezzo. Foto: Andrea Solero
Nach dem wegen Krankheit ausgelassenen Weltcup von Bad Kleinkirchheim war die Doppel-Olympiasiegerin noch immer angeschlagen nach Cortina gereist und "im Ziel ganz schön platt". Denn weiterhin hat sie mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, das Immunsystem macht ihr in dieser Saison mächtig zu schaffen. "Aber es geht von Tag zu Tag besser", sagte die Gesamtweltcupsiegerin, die bei Interviews und Pressekonferenz immer noch hüsteln musste. "Ich hab immer noch ein bisserl zu kämpfen."
Alle sahen sich auf der Pista Olimpia delle Tofane in den Dolomiten mit dem zum Teil böigem Wind konfrontiert. Der sei "brutal" gewesen, meinte etwa Vonn, die ihre Führung im Gesamtweltcup ausbaute. Auch Elisabeth Görgl (Österreich), zuletzt Siegerin in Bad Kleinkirchheim, passten die Bedingungen nicht. "Aber mei, Freiluftsport", meinte die Doppel-Weltmeisterin von Garmisch-Partenkirchen. Das Rennen zu fahren sei aber in jedem Fall richtig gewesen, betonte Höfl-Riesch, "wenn man bei jedem kleinen Windstoß gleich ein Rennen absagt, dann fahren wir gar nicht mehr." Sicher seien die Bedingungen nicht für alle gleich gewesen, sagte die Abfahrtssiegerin des Vorjahres.