In Abwesenheit von Vize-Weltmeister Martin Schmitt sind Deutschlands Skispringer beim Sommer-Grand-Prix in Zakopane deutlich an einer Top-Ten-Platzierung vorbeigesprungen.
Beim Sieg des Norwegers Anders Jacobsen belegte Michael Neumayer mit Sprüngen von 128 und 124,5 Metern nur den 16. Platz. Michael Uhrmann aus Rastbüchl kam auf Rang 20, der Oberstdorfer Georg Späth landete auf Platz 24.
Jacobsen setzte sich bei wechselnden Windbedingungen mit 136,5 und 127,5 Metern knapp vor dem Österreicher Gregor Schlierenzauer durch. Der Weltcupsieger der Vorsaison kam auf 133 und 129 Meter. Dritter wurde der Norweger Johan Remen Evensen.
Am Samstag hatte sich Schlierenzauer bei seiner Saisonpremiere auf Anhieb den Sieg gesichert. Mit 280,9 Punkten für Flüge auf 130 und 132 Meter verwies er Evensen (273,5) und Lokalmatador Adam Malysz (270,0) auf die Plätze. Späth belegte als bester Deutscher nach Sprüngen auf 124 und 121,5 Meter Rang 14. Neumayer folgte auf Platz 15, Uhrmann wurde 21. Die anderen vier deutschen Teilnehmer verpassten in beiden Wettbewerben das Finale.
In der Gesamtwertung führt nach sechs von neun Wettbewerben weiter der Schweizer Simon Ammann mit 417 Punkten vor dem Polen Malysz (294) und Robert Kranjec aus Slowenien (257). Bester DSV-Springer ist Späth mit 53 Zählern auf Rang 24. Am kommenden Wochenende finden zwei Springen im japanischen Hakuba statt, das Finale der Sommerserie steigt am 3. Oktober in Klingenthal.
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