Der US-Schwimmstar ist der erfolgreichste Olympia-Teilnehmer der Geschichte. Michael Phelps schwamm im "Wasserwürfel" von Peking 200 Meter Schmetterling in 1:52,03 Minuten. Es war sein 25. Weltrekord.
Zugleich errang Phelps seine insgesamt zehnte Goldmedaille seit Athen 2004. Damit übertrumpfte er die Leichtathletik-Legenden Paavo Nurmi und Carl Lewis, die Turnerin Larisa Latynina und seinen Kollegen Mark Spitz, die in ihrer Karriere jeweils neunmal Gold gewonnen haben. Eine gute Stunde später schwamm Phelps mit dem US-Quartett - in 6:58,56 Minuten ebenfalls in Weltrekordzeit - zu seinem elften Titel.
Fünfmal Gold mit fünf Weltrekorden in fünf Finals: Die Zwischenbilanz von Phelps ist beeindruckend. Mit dem achten Gold will der 23-Jährige am 17. August den Rekord seines Landsmanns Spitz mit sieben Olympiasiegen 1972 in München brechen.
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Michael Phelps - Master of the Universe
In einem unglaublich schnellen Rennen musste Phelps über 200 m Schmetterling alles geben. Seine Schwimmbrille war undicht. "Ich konnte nichts sehen", sagte er. Der zweitplatzierte Ungar Laszlo Cseh verlangte ihm zudem in der Europarekordzeit von 1:52,70 Minuten alles ab. Dem von den 11.000 Fans lautstark angefeuerten Phelps fehlte im Ziel die Kraft zum Jubel. Bronze ging in 1:52,97 Minuten an den Japaner Takeshi Matsuda.
Phelps konnte erst feiern, als Gold Nummer elf mit der Staffel perfekt war. Mit einem Riesenvorsprung schickte der Startschwimmer seine Kollegen auf den Weg. Das russische Quartett hatte trotz Europarekords von 7:03,70 Minuten nicht die Spur einer Chance. Bronze ging in 7:04,98 Minuten an Australien.
Den denkwürdigen Tag hatten der Franzose Alain Bernard und der Australier Eamon Sullivan mit einem unglaublichen Weltrekord-Doppel in den Halbfinals über 100 m Freistil eröffnet. Bernard legte 47,20 Sekunden vor, Sullivan holte sich die Bestmarke nur Minuten später in 47,05 Sekunden zurück.
Michael Phelps reiht Rekord an Rekord
Der Olympiasieg gelang an diesem Tag nur mit Weltrekord. In 1:54,82 Minuten holte sich die Italienerin Federica Pellegrini Gold im 200-m-Freistil-Krimi der Frauen. Silber ging überraschend an die Slowenin Sara Isakovic (1:54,97) vor der von den Zuschauern gefeierten Chinesin Jiaying Pang (1:55,05). Die 200 m Lagen gewann die Australierin Stephanie Rice mit Bestzeit in 2:08,45 Minuten vor Kirsty Coventry aus Simbabwe (2:08,59) und der Amerikanerin Natalie Coughlin (2:10,34). Deutsche Athleten waren in den Mittwoch-Finals nicht am Start.
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