Nach genau acht Monaten Rennpause kehrt Olympiasiegerin Sabine Spitz beim Mountainbike-Weltcup im badischen Offenburg am Pfingstsonntag wieder ins Wettkampf-Geschehen zurück.
Sabine Spitz 2009 bei der WM in Canberra.
Die Rückkehr hatte sich für sie nach der Operation im Leistenbereich und fast dreimonatiger Zwangspause schwieriger als erhofft gestaltet. Einen im April geplanten Start musste sie absagen, weil sie zuletzt auch noch durch einen fiebrigen Infekt in der Aufbauarbeit wieder zurück geworfen wurde. Nach dem Eingriff im Dezember gingen die Fortschritte nur langsam voran, so dass die ersten beiden Weltcups ohne sie stattfanden.
«Ich freue mich, endlich wieder am Start zu stehen. Der Ruhestand auf Probe hat mir gezeigt, dass ich dazu noch nicht bereit bin», sagte die deutsche Meisterin. Allerdings will sie die Ziele beim ersten Einsatz der Saison noch nicht zu hoch stecken: «Es ist wichtig, dass ich für mich selbst ein gutes Rennen fahre und das Feedback bekomme, dass gesundheitlich alles okay ist.» Dazu kommt, dass sie das Rennen aus einer hinteren Startposition aufnehmen muss, da sie noch keine Weltcup-Punkte besitzt.
Beim Weltcup in Offenburg werden an der spektakulären Strecke in den Ausläufern des Schwarzwaldes am Sonntag rund 20 000 Zuschauer erwartet. «Die Veranstaltung gilt als eine der Besten der Welt. Für mich ist Offenburg ein besonderes Rennen, nicht nur weil es fast vor meiner Haustüre ist», sagt Sabine Spitz, die im Schwarzwald zu Hause ist und sich schon deshalb einer besonders großen Unterstützung durch die Fans sicher sein kann.
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