Vizeweltmeister Philipp Boy bekommt zum Auftakt der Weltcupserie der Turner in New York Begleitung aus dem deutschen Team. Im Madison Square Garden werden am 3. März auch Marcel Nuguyen (Unterhaching) sowie Nadine Jarosch (Detmold) und Lisa-Katharina Hill (Chemnitz) antreten.
Philipp Boy reist zum Turn-Weltcup nach New York. Foto: Kimimasa Mayama
Hingegen ist Fabian Hambüchen, der sich bei der WM in Tokio nicht für den Weltcup der besten acht Mehrkämpfer qualifizieren konnte, nicht dabei. Er steigt erst Mitte April in die Wettkampfsaison ein.
«Ich werde sicherlich noch nicht mein volles Programm zeigen, da der Schwerpunkt auf den Olympischen Spielen liegt. Der Weltcup in New York ist ein Test für mich, trotzdem will ich mich bestmöglich präsentieren», erklärte Boy, der unter anderen auf den britischen Vorjahressieger Daniel Purvis, John Orozco (USA) und Mykola Kuksenkow (Ukraine) treffen wird. «Wir gehen mit einem soliden Grundprogramm an den Start», sagte Boys Heimtrainer Karsten Oelsch. In den vergangenen Wochen hatte sich Boy mit einem Infekt herumgeplagt. «Momentan liegen wir mit den Vorbereitungen aber im Plan», stellte Oelsch klar.
Vize-Europameisterin Elisabeth Seitz (Mannheim) läutet hingegen die Olympia-Saison erst mit dem Turnier der Meister vom 22. bis 25. März in Cottbus ein, da ihr linker Fuß noch geschont werden soll. Vor den deutschen Meisterschaften im letzten Jahr hatte sie sich eine Verletzung zugezogen, mit der sie bis nach der WM zu kämpfen hatte.
Nach der Absage des Wettkampfes in Tokio im April stehen in diesem Jahr neben New York nur noch die Veranstaltungen in Stuttgart (30.11.-2.12.) und Glasgow (8./9.12.) auf dem Weltcup-Kalender.
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