Ein erfahrenes Trainerteam teilt sich für ein halbes Jahr die Nachfolge des ehemaligen Schwimm-Bundestrainers Dirk Lange. Neben etablierten Kräften der Stützpunktbetreuer wird Diagnostik-Bundestrainer Markus Buck organisatorische Aufgaben übernehmen.
Lutz Buschkow favorisiert für die Spiele in London ein Bundestrainer-Teammodell. Foto: Bernd Thissen
Einen neuen Bundestrainer werde es erst nach den Olympischen Spielen in London geben, wiederholte der Leistungssportdirektor im Deutschen Schwimm-Verband (DSV), Lutz Buschkow. «Jeder kann sich erst einmal einbringen. Schon bei der Kurzbahn-EM hat es eine sehr gute Zusammenarbeit gegeben», sagte er nach einem Gespräch mit den beteiligten Personen.
Britta Steffens Trainer Norbert Warnatzsch wird sich bei der EM in Antwerpen Ende Mai und in London auch um die Sprint-Strecken und die 4 x 100-Meter-Freistilstaffel der Frauen kümmern. Der Coach von Paul Biedermann, Frank Embacher, ist für Mittelstrecken und die 4 x 200-Meter-Staffel der Männer zuständig. Der Essener Henning Lambertz hat gemeinsam mit dem Wuppertaler Farshid Shami ein Auge auf Bruststrecken und Lagen-Staffel. Die Trainerin der Hamburger Brüder Markus und Steffen Deibler, Petra Wolfram, ist verantwortlich für den Männer-Sprint. Die 4 x 200-Meter-Staffel der Frauen betreut der Heidelberger Olympiastützpunktrainer Michael Spiekerman, Ex-Weltmeister Jörg Hoffmann bleibt zuständig für die lange Strecken.
Der DSV hatte die Zusammenarbeit mit Lange im Dezember nach anhaltenden Unstimmigkeiten ein Jahr vor Vertragsende beendet. Der 48-Jährige wird nach den Spielen von London Berater der mexikanischen Nationalmannschaft.
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