Britta Steffen ist bei den Weltmeisterschaften zu ihrer zweiten Goldmedaille geschwommen. Die Doppel-Olympiasiegerin gewann nach den 100 Metern in Rom auch die 50 Meter Freistil - mit einem neuen Weltrekord.
Britta Steffen holt tief Luft
Steffen schlug in Weltrekordzeit von 23,73 vor Therese Alshammar aus Schweden (23,88) sowie der Australierin Cate Cambell und der Niederländerin Marleen Veldhuis (beide 23,99) an. Es war Steffens viertes Edelmetall in Rom. Zuvor hatte sie Platz zwei mit der deutschen Freistil-Staffel und Rang drei mit dem Lagen-Quartett erreicht.
Helge Meeuw hat bei den Schwimm-Weltmeisterschaften eine Medaille über 50 Meter Rücken verpasst. Der Frankfurter schlug in Rom nach 24,63 Sekunden an, 29/100 fehlten zu Platz drei. Meeuw hatte über die doppelte Rücken-Distanz WM-Silber gewonnen. Weltmeister über die 50 Meter wurde der Brite Liam Tancock. Er verbesserte in 24,04 Sekunden seinen im Halbfinale aufgestellten Weltrekord um 4/100 Sekunden. Rang zwei ging an den Japaner Junya Koga vor Titelverteidiger Gerhard Sandberg (Südafrika).
Der Amerikaner Ryan Lochte ist seinem Landsmann Michael Phelps als Weltmeister über 400 Meter Lagen gefolgt und hat bei den Weltmeisterschaften seinen vierten Titel gewonnen. Lochte schlug nach 4:07,01 Minuten an. 3/10 Sekunden zurück schwamm Landsmann Tyler Scott Clary auf Platz zwei vor dem Ungar Laszlo Cseh. Der Darmstädter Yannick Lebherz war im Vorlauf am Morgen ausgeschieden.
Unterdessen hat Julia Efimowa aus Russland mit Weltrekord den Titel über 50 Meter Brust gewonnen. Sie verbesserte in 30,09 Sekunden die bisherige Bestmarke der Kanadierin Amanda Reason um 14/100 Sekunden. Auch die Amerikanerin Rebecca Soni blieb mit 30,11 unter der alten Weltbestmarke. Rang drei ging an Sarah Katsoulis (Australien). Kerstin Vogel aus Köln war im Halbfinale gescheitert.
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