Nach dem Volleyball-Krimi von Tours trifft der VfB Friedrichshafen im Viertelfinale der Champions League erneut auf den Titelfavoriten Zenit Kasan.
VfB-Trainer Stelian Moculescu steht mit seiner Mannschaft im Viertelfinale. Foto: Patrick Seeger
Gegen den russischen Spitzenclub hatte der deutsche Meister bereits in der Vorrunde gespielt und dort nach einer 0:3-Niederlage in der ersten Partie zu Hause mit 3:2 gewonnen.
Den Einzug in die Runde der letzten Acht machte der VfB am Mittwochabend durch ein spektakuläres 3:2 (25:20, 20:25, 15:25, 27:25, 16:14) bei Tours VB in Frankreich perfekt. «Dieser Erfolg ist gut für den deutschen Volleyball und die Stadt Friedrichshafen», meinte Libero Nikola Rosic.
Die Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu hatte bereits das Hinspiel mit 3:0 gewonnen und umging mit ihrer Energieleistung im vierten und fünften Satz den so gefürchteten «Golden Set». «Um 3:2 und 16:14 im fünften Satz zu gewinnen, brauchst du auch ein bisschen Glück. Das hat sich die Mannschaft heute verdient», sagte Moculescu. Außenangreifer Thomas Jarmoc schwärmte sogar: «Das ist einfach unglaublich. Ein Traum ist für uns wahr geworden.»
Je länger diese Saison andauert, desto besser findet die völlig neu formierte Friedrichshafener Mannschaft zusammen. Die Neuauflage des Champions-League-Finals von 2007 war bereits der elfte Pflichtspiel-Sieg in Serie für den VfB. Die beiden Viertelfinalspiele werden voraussichtlich am 22. Februar in Kasan und am 29. Februar in Friedrichshafen ausgetragen. Der Sieger erreicht das Endrunden- Turnier «Final Four» am 17. und 18. März im polnischen Lodz.
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