Drei Tage nach dem Champions-League-Heimsieg gegen Ademar León hat sich der THW Kiel auch in der Handball-Bundesliga keine Blöße gegeben. Der verlustpunktfreie Tabellenführer bezwang vor 10 250 Zuschauer in der ausverkauften Sparkassen-Arena die Rhein-Neckar Löwen mit 33:25 (17:9).
Kiels Filip Jicha (M) war mit zehn Treffern der überragende Spieler gegen die Löwen. Foto: Carsten Rehder
Der THW gewann damit auch das 21. Spiel in der laufenden Bundesligasaison. Der sieben Punkte zurückliegende Verfolger Füchse Berlin behauptete Rang zwei mit dem 29:26 (18:15) bei der HSG Wetzlar.
Überragender Spieler bei der Kieler Gala war der Tscheche Filip Jicha mit zehn Treffern, bei den Gästen überzeugte Nationalspieler Uwe Gensheimer mit acht Toren. «Wir haben klar dominiert und in der Abwehr sehr gut gestanden. Jeder ist für den anderen da», sagte THW-Trainer Alfred Gislason. Die Mannheimer hatten den Norddeutschen deren bislang letzte Heimniederlage (31:33) am 6. April 2011 zugefügt - von der damaligen Stärke waren die verletzungsgeplagten Gäste weit entfernt.
Die Berliner gaben sich in Wetzlar auch keine Blöße und feierten den 17. Saisonsieg im 21. Spiel. Die meisten Berliner Treffer erzielte Nationalspieler Sven-Sören Christophersen (8). Kari Kris Kristjansson (6) traf am häufigsten für die Gastgeber. Mitte der zweiten Halbzeit kamen die Hessen zwar auf einen Treffer heran (23:24/44.). In der hektischen Schlussphase behielten die Berliner jedoch kühlen Kopf und brachten den wichtigen Erfolg über die Zeit.
Im Kampf um den Verbleib in der deutschen Eliteliga hat der TV Großwallstadt mit einem 24:23 (12:11)-Heimsieg über den Bergischen HC zwei wichtige Punkte verbucht. In einer umkämpften Partie erzielte Michael Spatz (9/4) die meisten Tore für die Hausherren, die bis zum Schluss um den achten Saisonsieg bangen mussten.
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