Hochspringerin Ariane Friedrich hat ein Trainingslager im Süden und ein zusätzliches Mentaltraining angekündigt, um nach ihrer langen Verletzungspause wieder in Form zu kommen.
Ariane Friedrich ist mit ihrem Comeback noch nicht zufrieden. Foto: Boris Roessler
«Ich versuche, jeden Hebel, den es gibt, in Bewegung zu setzen, damit ich wieder die Alte werde. Das ist notwendig», sagte die 28 Jahre alte deutsche Rekordhalterin auf einer Pressekonferenz. Sie habe bereits versucht, «meinen Sportpsychologen zu erreichen - einfach um die ganzen mentalen Techniken, die wir uns 2006 erarbeitet haben, noch einmal aufzufrischen».
Friedrich hatte nach einem Achillessehnenriss erst im Januar ihr Comeback gefeiert und zuletzt sowohl beim Meeting in Hustopece (1,84 Meter) als auch in Arnstadt (1,85) enttäuscht. «Von den Trainingswerten bin ich eigentlich schon wieder da, wo ich einmal war», erklärte die Frankfurterin. «Aber ich habe derzeit noch technische Defizite, die ich aufarbeiten muss. Ich brauche einfach noch Wettkämpfe. Ich muss mit mir selbst Geduld haben. Ich bin mental unzufrieden, und es nagt an mir. Das geht auch nicht spurlos vorbei.»
Ihr Trainer Günter Eisinger kündigte deshalb an, über Ostern ein Trainingslager zu beziehen, um sich möglichst optimal auf die Olympischen Spiele in London vorzubereiten. «Es gibt nur zwei mögliche Punkte: Der naheliegende wären die kanarischen Inseln. Der zweite wäre Südafrika. Denn wir werden das Trainingslager in derselben Zeitzone bestreiten», meinte Eisinger.
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