Insgesamt kassierte Ehning bei dem Fünf-Sterne-Springturnier in Brasilien 430 000 Euro: 300 000 für den Toursieg, 100 000 für den Sieg im Großen Preis und 30 000 Zusatzpreisgeld für den erfolgreichsten Reiter des Wochenendes. Kutscher erhielt für Platz zwei in der Global Champions Tour noch 180 000 Euro.
Weltcup-Sieger Ehning war einer von sieben Reitern, dem zwei fehlerfreie Runden im Großen Preis gelangen und der sich für das Stechen qualifizierte. Auf Küchengirl zeigte er im Stechen in 33,23 Sekunden die schnellste Runde ohne Fehler. Zweiter im Großen Preis wurde der Ire Denis Lynch im Sattel von All Inclusive. Platz drei ging an die Australierin Edwina Alexander mit Cevo Itot du Château.
Philipp Weishaupt (Riesenbeck) war mit Souvenir zweitbester Deutscher im Großen Preis. Er beendete den Stechparcours mit einem Hindernisfehler auf Platz sechs. Sein Arbeitgeber Ludger Beerbaum landete mit Chaman auf Platz zehn vor Daniel Deußer (Valkenswaard) mit Lady in Blue.
Pech hatte Kutscher. Er ging als Führender der Tourwertung in Rio an den Start, verzichtete aber nicht sein Spitzenpferd Cash, das für die Weltreiterspiele in Kentucky geschont werden soll. So saß Kutscher im Sattel von Catoki, den sonst Weishaupt reitet. Doch schon nach dem ersten Umlauf war für beide Schluss. Mit zwei Abwürfen konnte sich Kutscher nicht für die Runde der besten 18 qualifizieren und rutschten im Tour-Ranking auf Platz zwei ab. Die Global Champions Tour wurde in ihrem fünften Jahr über neun Stationen ausgetragen.