Jeremy Lin hält die beste Basketball-Liga der Welt weiter in Atem. Dank seines Dreiers in der letzten Sekunde gewannen die New York Knicks bei den Toronto Raptors mit 90:87. Sechs Siege in Serie holten die Knicks, seitdem Lin Anfang Februar in die Mannschaft rotierte.
Jeremy Lin (r) führt die Knicks gegen die Raptors mit mit Jose Calderon zum Sieg. Foto: Warren Toda
In Toronto kam der US-Amerikaner taiwanesischer Abstammung auf 27 Punkte und elf Assists. Über die acht Turnover konnte Knicks-Coach Mike D'Antoni nur schmunzeln: «Ich bin froh, dass es so gelaufen ist. Das wird die Linsanity abkühlen.» Sagenhafte 161 Punkte sammelte Aufbauspieler Lin bei seinen furiosen Auftritten und führte New York in der Eastern Conference sogar auf einen Playoff-Platz. Der 23 Jahre alte Shootingstar bleibt bescheiden: «Das liegt nicht an mir. Wir wachsen einfach als Team zusammen.» Die Knicks liegen nun mit 14 Siegen und 15 Niederlagen auf dem achten Rang.
Scheint auch in engen Spielen kein Nervenflattern zu bekommen: Jeremy Lin. Foto: Warren Toda
Auch die Titelaspiranten aus Miami (23:7) und Chicago (24:7) konnten ihre Bilanz aufbessern. Die Miami Heat hatten auch im dritten Auswärtsspiel innerhalb von drei Tagen keine Probleme bei den Inidiana Pacers und sind nach dem 105:90 nur noch einen Sieg hinter dem NBA-Topteam Chicago Bulls. Der sechsmalige Champion behauptete sich zuhause gegen die Sacramento Kings mit 121:115.
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