Boris Becker ist über das Verhalten des anonymen deutschen Zeugen im Tennis-Wettskandal schwer enttäuscht. «Das ist pure Feigheit vor dem Feind. Ich habe eine klare Meinung: Entweder raus mit den Namen - oder einfach die Klappe halten», sagte der Wimbledonsieger dem «Kölner-Express.
Boris Becker hält seine Meinung nicht zurück.
Der als noch aktiver Tennisprofi vorgestellte Unbekannte hatte in einem TV-Beitrag des WDR auch deutsche Spieler in Zusammenhang mit illegalen Wetten im Welttennis gebracht, ohne allerdings Beweise zu bringen.
«Auch zu meiner Zeit gab es schwarze Schafe - oder besser: Idioten», sagte Becker. Und der dreimalige Wimbledonsieger fügte hinzu: «Natürlich gab es schon damals Spieler, die Mist gemacht haben.» Allerdings machte der 39-Jährige auch klar, keinen Zweifel daran zu haben, dass die aktuelle Weltspitze noch ehrliches Tennis bietet. «Für mich ist heute entscheidend, dass die Spitzen des Tennis sauber sind. Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic - sie bringen seit Jahren Top-Leistungen und sind nach meinem Wissenstand sauber. Mit Verlaub, was die Nummer XYZ der ATP-Rangliste macht, ist ziemlich egal.»
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