Mit einem ungewöhnlichen Casting will Tommy Haas seine Rückkehr ins deutsche Davis-Cup-Team verbinden. Im Spätherbst seiner Tennis-Karriere möchte der 33-Jährige nochmals angreifen und sucht dafür einen Physiotherapeuten, der ihn auf der strapaziösen ATP-Tour begleitet. «Ich brauche einen Top-Physio an meiner Seite, dem ich vertrauen kann», sagt Haas.
Tommy Haas will sich auf der ATP-Tour zurückkämpfen. Foto: Oliver Krato
Und der leidgeprüfte Profi hat keine Zeit zu verlieren. Am liebsten wäre es dem Wahl-Amerikaner, schon während seines Deutschland-Abstechers zum Davis-Cup-Match gegen Argentinien (10 bis 12. Februar) einen neuen Wegbegleiter zu finden.
Mögliche Kandidaten würde Haas in der kommenden Woche nach Bamberg einladen, um sich von ihnen testweise dehnen und massieren zu lassen. «Ich suche jemanden, der sportbegeistert ist und auch mal drei, vier, fünf Wochen am Stück unterwegs sein kann», umschreibt Haas das Anforderungsprofil für den Fulltime-Job.
Über fehlende Arbeit wird sich der neue Helfer wohl nicht beklagen können, ein «paar Wehwehchen» gehören bei Haas fast immer dazu. Mal war's die Hüfte, mal die Schulter, mal der Rücken - schon oft musste Haas unfreiwillig pausieren. Derzeit fühle er sich aber so gut wie schon lange nicht mehr: «Ich bin gerade sehr zufrieden.»
Dafür, dass dies so bleibt «und noch besser wird», soll auch der neue Physiotherapeut sorgen. Und so hofft Haas, dass sich einige Job-Bewerber via Twitter, Facebook oder auf seiner Homepage (www.tommyhaas.com) an ihn wenden.
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