Die Weltranglisten-Erste Serena Williams hat die Spekulationen um die Schwere ihrer Fußverletzung beendet. Erstmals äußerte sich der US-Tennisstar öffentlich zu Details der Blessur, die sie seit Wochen zur Zwangspause zwingt und auch ihren Start bei den US Open verhinderte.
Serena Williams musste nach ihrer Fußverletzung eine Zwangspause einlegen.
Bei ihr sei am 15. Juli in Los Angeles eine gerissene Sehne im rechten Fuß operiert worden, erklärte Williams der Tageszeitung «USA Today». Eine Woche zuvor war sie in einem Münchner Restaurant auf eine Glasscherbe getreten.
Daraufhin habe der rechte Fuß mit zwölf und der linke Fuß mit sechs Stichen genäht werden müssen, sagte die 28-Jährige. «Als ich aus Deutschland zurück in die USA kam, merkte ich, dass irgendetwas mit meinem Fuß nicht stimmte», verriet Williams. Sie habe deshalb einen Spezialisten in New York aufgesucht. Dieser habe ihr gesagt, dass eine Sehne gerissen sei und sie für den Rest ihres Leben einen hängenden großen Zeh haben werde, falls sie sich nicht operieren lassen würde. Daraufhin entschied sich Williams für einen Eingriff.
Wie sie sich ihre Verletzung am 7. Juli in München nur wenige Tage nach ihrem vierten Wimbledon-Triumph zuzog, kann Williams bis heute nicht sagen. «Als wir das Restaurant verließen, fühlte ich auf einmal einen Schmerz. Wir haben auf den Boden geschaut und dort war alles voller Scherben.» Trotz der Verletzung trat Williams einen Tag später in Brüssel zu einem Showmatch gegen US-Open-Siegerin Kim Clijsters an. Die 13-malige Grand-Slam-Siegerin will zum Drittrunden-Spiel ihrer Schwester Venus nach Flushing Meadows kommen.
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