Infografik
Eine Suche ohne Tabus verspricht Umweltminister Norbert Röttgen. Am Dienstagabend beraten Bund und Länder erstmals über mögliche Standorte eines Endlagers für hochradioaktiven Atommüll. Salzstöcke, Ton- oder Granitgestein kommen infrage - und auch Gorleben ist noch im Rennen.
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Kommentar
Nach dem Atomausstieg verhielten sich die Parteien bei der Suche nach einem atomaren Endlager löblich. Das ist leider vorbei. Die Politik darf den historischen Konsens aber nicht wegen kleinlicher Parteitaktik verspielen.
von Nikolai Fichtnermehr
Lange galt die Suche nach einem Atommüll-Endlager als verfahren, Gorleben als Standort verbrannt. Doch Bund und Länder haben sich zusammengerauft und feilen an einem Gesetz. Atomkraftgegner sehen schwarz.
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Im Ringen um die endgültige Lagerung radioaktiver Überreste haben Bund und Länder die Reset-Taste gedrückt: Neben dem Salzstock Gorleben sollen Alternativen ausgelotet werden - bundesweit, ohne Tabu.
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Neue Technologien könnten den Bedarf an Endlagern reduzieren. Hoffnungen setzen Politik und Wissenschaft in das neue Transmutations-Verfahren. Es soll die Menge an Atommüll deutlich reduzieren.
von Nikolai Fichtnermehr
Exklusiv
Die Partei bereitet eine Kehrtwende bei der Suche nach einer geeigneten Atommülldeponie vor. Wenn es nach ihr geht, soll strahlendes Material künftig rückholbar sein - das spricht gegen Gorlebens Salzstock.
von Nikolai Fichtner und Timo Pachemehr
Kommentar
Im Umgang mit hochradioaktiven Abfällen hilft es nicht weiter, auf Innovationen in der Zukunft zu setzen. Das wäre verantwortungslos.
von Wolfram Königmehr
Die Dienstzeit von Josef Ackermann endet auf der Hauptversammlung am Donnerstag. Anshu Jain und Jürgen Fitschen übernehmen. Eine Zäsur für die Bank. Testen Sie Ihr Wissen über Deutschlands größtes Kreditinstitut!
Zunächst zu den Anfängen des Geldinstituts: In welcher Stadt wurde die Deutsche Bank gegründet?
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