Wenn vormalige Top-Banker auf einmal öffentliche Aufgaben übernehmen, betonen sie gern, sie wollten der Gesellschaft "etwas zurückgeben". So rührend das auch ist, wir kommen nicht umhin, bei Ex-Goldmännern weitere Motive zu vermuten.
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Die Abwicklung insolventer Banken bedeutet einen riesigen finanziellen und bürokratischen Aufwand. Den sollen Banken in Zukunft selber organisieren und Abwicklungspläne für den Fall ihrer Pleite vorlegen. In den USA ist die Regelung bereits in Kraft - mit mäßigem Erfolg.
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Die US-Großbank ernennt am Mittwoch neue Teilhaber. Alle zwei Jahre kommt ein Schwung Manager neu in die Führungsebene. Dieses Mal muss Vorstandschef Blankfein aber nicht so oft zum Telefon greifen. Er beruft so wenige neue Teilhaber wie noch nie seit Goldmans Börsengang 1999.
von Kim Bode und Tim Bartzmehr
Goldman Sachs ist in den letzten Zügen eines massiven Sparprogramms. Der Personalbestand ist in zwei Jahren um zehn Prozent gesunken. Die Investmentbank leistet sich auch immer weniger Spitzenkräfte.
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Am Freitag erscheint in Deutschland das Buch des Investmentbankers Greg Smith, die "Abrechnung mit Goldman Sachs". In den USA tobt bereits eine Schlacht: Das Buch wurde verrissen. Hat die mächtigste Bank der Welt mal wieder gewonnen? Eine Spurensuche.
von Horst von Buttlarmehr
Interview
Greg Smith war Händler bei der Investmentbank Goldman Sachs in New York. Dann stieg er aus. In einem jetzt erschienenen Buch rechnet er ab mit den Tricks und Machenschaften der Großbank. Und bekommt die Folgen zu spüren.
von Horst von Buttlarmehr
Das Sorgenkind der US-Bankenszene muss zahlen: Weil ein Citigroup-Analyst kurz vor dem Facebook-Börsengang Journalisten leichtfertig Auskunft gegeben hat, wurde die US-Großbank zu einer Zahlung von 2 Mio. Dollar verdonnert.
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