Otto wiederholt seine Strategie nach der Quelle-Schließung: Der letzte große Versandhändler Deutschlands übernimmt Adressdateien und Markenrechte aus der Insolvenzmasse von Neckermann - und hofft auf Umsatzzuwächse.
von Henning Hinzemehr
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Marken sind unsterblich - oder zumindest kann man sie wieder aus der Mottenkiste holen und ihnen neues Leben einhauchen. Viele Firmen tun das - mit unterschiedlichem Erfolg. Aktuelles Beispiel: der Renault Alpine.
von Annette Berger und Jennifer Tiedemehr
Sie war eine der reichsten Deutschen, beteiligte sich an dem inzwischen insolventen Arcandor-Konzern - und verlor ihr Geld. Statt einer Klage will Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz die Angelegenheit außergerichtlich regeln.
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Die Quelle-Erbin muss nach eigenen Aussagen von 600 Euro im Monat leben. Von Beobachtern wurde das belächelt. Eine Klage gegen die heutige Deutsche-Bank-Tochter und andere soll wieder viel Geld in die Kasse bringen.
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Quelle war für Generationen der Versandhändler Nummer eins und ging dann pleite. Ein paar junge Leute haben die Marke als virtuelles Unternehmen wiederbelebt - und werden von den treuesten Kunden freudig begrüßt.
von Henning Hinzemehr
Das Versandunternehmen ist als Onlinehandelsplattform auferstanden. Quelle.de besticht gegenüber Konkurrenten vor allem mit bemerkenswert skurrilen Warenbeschreibungen.
von Christian Cohrsmehr
Die Handelsgruppe Otto füllt die traditionsreiche Marke ab heute wieder mit Leben. Statt eines eigenen Angebots lassen die neuen Verantwortlichen andere verkaufen.
von Claus-Peter Tiemannmehr
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