Leitartikel
Sicherheit ist in der Regel eine gute Sache. Rechtssicherheit sowieso. Weshalb das vergangene Woche vom deutschen Bundeskabinett verabschiedete Steuerabkommen mit der Schweiz der richtige Weg ist, um Steuerhinterziehung langfristig unattraktiver zu machen.
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Steuerfahnder können dauerhaft CDs mit Daten von Steuerhinterziehern kaufen. Das neu deutsch-schweizerische Abkommen sieht kein Verbot vor - obwohl der Bundesfinanzminister sie nicht für dauerhaft wünschenswert hält.
von Jens Tartlermehr
Während sich die SPD strikt weigert, einer Regelung über anonyme deutsche Guthaben in der Schweiz zu unterstützen, haben die österreichischen Sozialdemokraten keine Probleme: Sie tragen das Abkommen mit dem Nachbarland mit.
von Christian Höllermehr
Kommentar
Die Sozialdemokraten kennen keine Gnade mit Steuerhinterziehern in der Schweiz. Doch der Widerstand verkennt die derzeitige Stimmungslage. Mit einem Nein erreichen die Genossen gar nichts - und sie verzichten auf viel Geld.
von Kai Bellermehr
Die Regierungen in Bern und Berlin ringen sich zu einer Verschärfung ihres Steuerabkommens durch. Doch den Sozialdemokraten reichen die Korrekturen nicht aus. Sie wollen den Vertrag im Bundesrat stoppen.
von Kai Beller und Maike Rademakermehr
Deutschland und die Schweiz wollen deutschen Steuerflüchtlingen mit Konten bei eidgenössischen Banken schärfer zur Kasse bitten als geplant. Doch bisher will die SPD ihren Widerstand gegen das Abkommen nicht aufgeben.
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Weitere Themen im karikierten Wochenrückblick (2. bis 5. April 2012): wie die Union ihre neuen Projekte aushandelt, in welcher Form der Apfel wieder in Mode kommt und wie Günter Grass zur Stammtischlyrik beiträgt.
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Die Dienstzeit von Josef Ackermann endet auf der Hauptversammlung am Donnerstag. Anshu Jain und Jürgen Fitschen übernehmen. Eine Zäsur für die Bank. Testen Sie Ihr Wissen über Deutschlands größtes Kreditinstitut!
Zunächst zu den Anfängen des Geldinstituts: In welcher Stadt wurde die Deutsche Bank gegründet?
Das Kartenspiel Solitär sorgt oft für die kleine Entspannung zwischendurch. Anlass für uns, eine FTD.de-Version an den Start zu schicken - mit Banker-Buben, reizenden Politiker-Damen und einflussreichen Königs-Ökonomen.
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Viele meinen, ein Austritt der Griechen aus der Währungsunion sei ein beherrschbares Problem. Das könnte sich als verheerende Fehleinschätzung erweisen. mehr
Experten sind sich einig: Deutschland braucht mehr Angebote für die Kinderbetreuung. Doch die Gründung einer Kita kann sich als aussichtloses Projekt herausstellen - wie ein Fall aus Berlin zeigt. mehr
Der Machtkampf um Russlands Öl-Reserven steuert auf einen Höhepunkt zu. Der Staatskonzern Rosneft drängt die Partner des zerstrittenen Joint-Ventures zwischen BP und AAR auseinander – offenbar mit Rückendeckung des Kreml. mehr
Das hochverschuldete Japan leidet unter der schwachen Nachfrage nach Staatsanleihen. Daher zieht Tokio nun alle Register: Singende Teenager in Miniröcken und Schuluniformen sollen das Geschäft beleben. mehr
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