Leitartikel
Die großen Internetkonzerne gerieren sich als Retter der Netzfreiheit. Das ist nur die halbe Wahrheit - denn sie verdienen selbst an der Onlinepiraterie.
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Aus Protest gegen ein unliebsames Gesetz schaltet der Wikipedia-Gründer das Onlinelexikon am Mittwoch ab. Das war nicht seine Idee, sondern die der Nutzer.
von Teresa Goebbelsmehr
Ein US-Gesetzentwurf gegen Softwarepiraterie bringt die Internetgemeinde in Rage. Aus Protest gegen das Vorhaben soll am Mittwoch die englischsprachige Wikipedia für 24 Stunden vom Netz gehen. Auch das Weiße Haus bemängelt den Entwurf.
von Andreas Albertmehr
Das Wissen, das die Wikipedia-Macher zusammentragen, gibt es nicht zum Nulltarif: Das Web-Lexikon ruft die Nutzer Jahr für Jahr zum Spenden auf. Die jetzt abgeschlossene Kampagne endete mit einem Rekord. In Deutschland wird weiter gesammelt.
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Das Online-Lexikon ist bislang eine Männerdomäne - das "starke Geschlecht" habe offenbar von Natur aus mehr Spaß an Technologie, sagt die Wikimedia-Stiftung. Die will Frauen zu mehr Mitarbeit motivieren: Mit einer einfacheren Oberfläche.
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Wenn es um die Rechte an den Werken ihres Vaters geht, kennt Loriot-Erbin Susanne von Bülow keinen Spaß: Mit einem Gerichtsbeschluss hat sie Wikipedia dazu gezwungen, Bilder von Briefmarken mit Loriot-Zeichnungen zu löschen.
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Kopieren aus dem weltweiten Netz - das machen viele. Man kann es aber auch für andere Sachen nutzen. Zum Beispiel zur Aufklärung möglicher oder tatsächicher Schummeleien in einer Doktorarbeit. Wie der des Verteidigungsministers.
von Julia Wehmeiermehr
Die Dienstzeit von Josef Ackermann endet auf der Hauptversammlung am Donnerstag. Anshu Jain und Jürgen Fitschen übernehmen. Eine Zäsur für die Bank. Testen Sie Ihr Wissen über Deutschlands größtes Kreditinstitut!
Zunächst zu den Anfängen des Geldinstituts: In welcher Stadt wurde die Deutsche Bank gegründet?
Das Kartenspiel Solitär sorgt oft für die kleine Entspannung zwischendurch. Anlass für uns, eine FTD.de-Version an den Start zu schicken - mit Banker-Buben, reizenden Politiker-Damen und einflussreichen Königs-Ökonomen.
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Viele meinen, ein Austritt der Griechen aus der Währungsunion sei ein beherrschbares Problem. Das könnte sich als verheerende Fehleinschätzung erweisen. mehr
Experten sind sich einig: Deutschland braucht mehr Angebote für die Kinderbetreuung. Doch die Gründung einer Kita kann sich als aussichtloses Projekt herausstellen - wie ein Fall aus Berlin zeigt. mehr
Der Machtkampf um Russlands Öl-Reserven steuert auf einen Höhepunkt zu. Der Staatskonzern Rosneft drängt die Partner des zerstrittenen Joint-Ventures zwischen BP und AAR auseinander – offenbar mit Rückendeckung des Kreml. mehr
Das hochverschuldete Japan leidet unter der schwachen Nachfrage nach Staatsanleihen. Daher zieht Tokio nun alle Register: Singende Teenager in Miniröcken und Schuluniformen sollen das Geschäft beleben. mehr
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