Normalerweise sind Manager aus Wirtschaft und Finanzen die Chefs. Für die Geburtsausgabe der FTD spielten sie Chefredakteur und Chefreporter. Lesen Sie hier die Ergebnisse des außergewöhnlichen Experiments.
Eine Meldung von heute: MunichRe steigert Gewinn 2009 um fast zwei Drittel. Wieviel davon stammt aus dem Segment Gesundheit? Wieviel wurde abgezweigt, stand also den Kunden nicht mehr für Gesundheitsleistungen zur Verfügung?
Die Alterungsrückstellungen der PKV AG's sind nicht wirklich vor verdeckten bzw. indirekten Zugriffen von Heuschrecken und zweifelhaftem Management geschützt, warum wird das nicht erwähnt und warum werden nicht die Verschiebebahnhöfe offengelegt?
Inflation, Verluste an den Kapitalmärkten und eventuelle Währungsschnitte machen das PKV Modell Alterungsrückstellungen geradezu lächerlich in der langfristigen Effizienzwirkung.
Erweiterte Auslegungen des Begriffes "medizinische Notwendigkeit" seitens der Untenehmen führen zu einer stetig wachsenden Zahl von Differenzen zwischen Kunden und PKV (vgl. Prozeßquoten und Bericht des Ombudsmannes). In der Praxis gelebte restriktivere Erstattungspraxis mit zunehmendem Lebensalter macht die PKV höchstens als Geschäftsmodell für Investoren attraktiv nicht als Gesundheitsversorgung.
Die Beiträge Älterer privat Versicherter liegen für manches Ehepaar über den Renteneinkünften und bei manchem kleinem Beamten machen die Beiträge die Pension vollständig zunichte. Hilfebedürftigkeit tritt ein. Leistungsausschlüsse und Zuschläge verschlechtern die Situation zusätzlich. Vergreisende Tarife - gibt's nicht, oder doch? Wo soll da noch der Nutzen für die Versorgung der Republik liegen?
Bereits die IGES Studie zeigt, dass die PKV in großen Schwierigkeiten steckt.
http://www.iges.de/leistungen/gesundheitspolitik/e8349/infoboxContent8350/Schlussbericht_WettbewerbPKV_Kurzfassung_ger.pdf
Die Verbraucherzentrale Bundesverband über eine verbrauchergerechte Gesundheitsreform im D-radio
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1139457