Fast bei jeder zweiten großen Übernahme in den USA gibt es Verdacht auf Insiderhandel. Dieses Ergebnis förderte eine Studie zutage.
Bei 41 Prozent aller Übernahmeangebote hatte es im vergangenen Jahr in den USA auffällige und verdächtige Handelsaktivitäten vor der Veröffentlichung gegeben. Das geht aus einer Untersuchung des Forschungsinstituts Measuredmarkets Inc. im Auftrag der "New York Times" hervor. Untersucht wurden Übernahmen im Wert von mindestens 1 Mrd. $ (780 Mio. Euro).
Die Ergebnisse der Studie wurden der Börsenaufsicht vorgelegt, die nach Angaben der Zeitung aber keine Stellung dazu nehmen wollte. Das Risiko, bei verbotenen Insiderhandel erwischt zu werden, sei relativ gering, wenn man sich die geringe Zahl der Strafanzeigen
anschaue, berichtete das Blatt weiter.
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