Wegen Kostensenkungen sei das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) im vergangenen Jahr um 3,4 Prozent auf 486,2 Mio. Euro gestiegen, teilte der "Bild"-Herausgeber am Mittwoch mit. Netto erzielte der Konzern vor allem aufgrund von Verkäufen mit 571,1 Mio. Euro den höchsten Überschuss seiner Geschichte. Im Vorjahr hatte
Springer noch einen Verlust von 288,4 Mio. Euro erlitten.
Der Umsatz legte um 5,8 Prozent auf 2,73 Mrd. Euro zu. Anleger bewerteten die Zahlen positiv: Die im Kleinwerteindex SDax notierte Springer-Aktie legte rund vier Prozent zu. Seinen Aktionären will Springer eine Dividende von 4,40 Euro auszahlen, 40 Cent mehr als im Vorjahr.
Der Verlag mit Sitz in Berlin hatte sich kürzlich von seinem Regionalzeitungsgeschäft in Deutschland getrennt und will sich künftig auf seine Flagschiffe "Bild" und "Welt" konzentrieren. Springer-Chef Mathias Döpfner plant außerdem das Online-Geschäft auszubauen und im Ausland weiter zu wachsen. Bisher hat der Verlag die Wirtschaftskrise im Gegensatz zu vielen Konkurrenten ohne große Stellenstreichungen überstanden.