Auf den USA lastet ein riesiger Berg an Verbindlichkeiten. Die Regierung, Bundesstaaten und Städte stehen bei ihren Geldgebern mit Tausenden Milliarden Dollar in der Kreide. FTD.de erklärt in einer Serie Auswirkungen des Desasters.
Ich habe zwar keine Ahnung von Modalitäten beim Anleihekauf und -Verkauf, da ich nicht an Schein-Bereicherung durch Spekulation oder gar Glücksspiel interessiert bin - jedoch behaupte ich einfach mal, einen sehr klaren Blick für das Gesamtsystem zu haben, ohne in müßigen Details unterzugehen.
Deshalb würde ich fast hoffen, dass die Halter von Anleihen diese schnell abstoßen können, denn die U.S.A. stehen alles andere als solide da und sind Vorreiter des Systems, das jede Bodenhaftung verloren hat (Egoismus-Zinsen-Schulden-Wachstumszwang-Spirale abgekoppelt von realen oder gar wahren Werten) - andererseits jedoch hat jeder Spekulant, und seien es "nur" Renter auf der Suche nach "rentablen Geldanlagen", zu lernen, die Konsequenzen des eigenen Handelns einzusehen und zu ertragen, denn es ist der Menschen Fähigkeit und somit Pflicht.
Zum im Artikel erwähnten Verhalten Chinas könnte übrigens u.a. der aktuelle FTD-Artikel "Alarmstimmung in Peking: Chinas Zentralbank soll keine US-Bonds mehr kaufen" interessant werden.