Die BayernLB zieht sich aus dem Markt im angrenzenden Österreich weiter zurück. Die Beteiligung an einer Reisebürokette wird nun offenbar mit einem großen Verlust verkauft.
Die Bayerische Landesbank (BayernLB) hat nach Informationen der FTD einen Käufer für ihre österreichische Reisebürokette Ruefa gefunden, die ihr zu 100 Prozent gehört. Wiener Finanzkreisen zufolge soll die Unterzeichnung des Kaufvertrags mit dem Österreichischen Verkehrsbüro kurz bevorstehen, dem größten Tourismuskonzern des Landes. Als Kaufpreis werden 25 Mio. Euro kolportiert.
Ein BayernLB-Sprecher wollte am Donnerstag nicht Stellung nehmen. Die Bank soll für Ruefa vor drei Jahren 40 Mio. Euro gezahlt haben, heißt es in Finanzkreisen. Sie ist die letzte große Beteiligung im Nachbarmarkt Österreich. Die Landesbank hat im Mai 2004 den Anteil an der Bawag, der drittgrößten Bank Österreichs, abgegeben. Ruefa setzte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 100 Filialen über 170 Mio. Euro um.
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