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SFO-Direktor Richard Alderman sagte der Zeitung, die Ermittlungen seien schwierig, da die Behörde den Instituten eine Betrugsabsicht nachweisen müsse. Berits am Samstag hatte ein SFO-Sprecherin der Nachrichtenagentur Bloomberg gesagt, dass die Behörde zwar nicht direkt gegen Banken ermittle, jedoch eine grundsätzlicher Untersuchung laufen habe.
Man interessiere sich "schon eine ganze Weile" für den Verkauf von hypothekenbesicherten Wertpapieren. Im Zuge der Untersuchungen spreche man mit Vertretern aus dem Londoner Finanzdistrikt und beobachte auch sehr genau die Entwicklung in den USA. Dem "Daily Telegraph" zufolge unterstützt die Behörde die Untersuchungen in den USA. Derzeit analysiere die SFO Wertpapiere im Volumen von mehreren Milliarden Pfund.
Dort war am Freitag war eine Milliardenklage gegen 17 Großbanken bekannt geworden. Im Zuge der Aufarbeitung der Finanzkrise zieht dort auch die Aufsichtsbehörde der beiden größten staatlichen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac vor Gericht. Der Klageschrift vom Freitag zufolge werden finanzielle Schäden auf Hypotheken-Anleihen über insgesamt fast 200 Mrd. Dollar geltend gemacht - davon entfallen mehr als 14 Mrd. Dollar auf die Deutsche Bank, die damit eine der am stärksten betroffenen Banken ist. Der deutsche Branchenprimus sagte, das Institut werde sich entschlossen zur Wehr setzen. Die Vorwürfe seien unbegründet.