Damit könnte die Bank Dienstleistungen für Privatkunden in der lokalen Währung Renminbi anbieten. Wenn die Behörden zustimmen, erhalten die Frankfurter Zugang zu einem Markt mit enormen Wachstumschancen. Privatsparer in China verfügen nach Schätzungen über ein Vermögen von etwa 2000 Mrd. $ - Tendenz steigend. Bislang dürfen ausländische Banken allerdings keine Leistungen in heimischer Währung anbieten. Diese Vorschriften wurden im vergangenen Dezember geändert.
Die Bankenaufsicht hat in der vergangenen Woche bereits HSBC , Standard Chartered , Citigroup und die Bank of East Asia aus Hongkong registriert.
Die Deutsche Bank hat Filialen in Peking, Schanghai und Guangzhou. Insgesamt unterhalten in China mehr als 70 ausländische Institute insgesamt 238 Niederlassungen.
Allerdings gilt die Registrierung in China als aufwendig. So müssen die IT-Systeme und die Struktur des Managements angepasst werden. Um die Lokalwährungsgeschäfte anbieten zu können, muss danach noch bei der jeweiligen Stadtverwaltung eine Genehmigung eingeholt werden.