Die Aktien sollen Marktkreisen zufolge in einer Spanne von 33,50 bis 34,75 Euro gehandelt werden. Der Anteil der Bank an der Börse betrage insgesamt rund 9,3 Prozent, hieß es am Donnerstag. Demnach kann die Bank aus dem Verkauf 348 Mio. bis 361 Mio. Euro erlösen. Die Aktien sollen vornehmlich institutionellen Investoren, vor allem aus den USA angeboten werden. Sprecher der Deutschen Bank sowie der Börse wollten sich zum Thema nicht äußern.
In der Börse nahe stehenden Kreisen hieß es zur Transaktion: "Das kann den Druck von der Aktie nehmen, weil alle mit einem Verkauf der Deutsche Bank-Anteile an der Deutschen Börse gerechnet haben." Die Deutsche Bank hatte zuvor mehrfach betont, sie wolle sich von ihren Industriebeteiligungen trennen.
In Börsenkreisen hieß es weiter, jetzt könne auch niemand mehr so leicht von einer Abhängigkeit der Börse von Deutschlands größtem Kreditinstitut sprechen. In der Vergangenheit waren vor allem im Ausland immer wieder Stimmen laut geworden, die von einer zu großen Abhängigkeit der Börse von ihrem Anteilseigner Deutsche Bank sprachen.
Die Aktien der Deutschen Börse notierten im frühen Handel am Donnerstag rund ein Prozent höher bei 35,24 Euro. Die Titel der Deutschen Bank legten gut drei Prozent auf 44,35 Euro zu.