Finanzkrise:Weitere US-Banken schlittern in die Pleite
Die Finanzkrise hat drei neue Opfer: Die US-Behörden schlossen am Freitag zwei regionale Institute aus Florida und eine weiteres aus Oregon. Den von Sheila Bair geführten Einlagensicherungsfonds FDIC werden die Pleiten mit rund 185 Mio. $ belasten.
Betroffen sind die First State und die Community National Bank in Florida sowie die Community First Bank in Oregon. Der Einlagensicherungsfonds FDIC schätzt, dass er durch die Schließung der drei Institute mit 185 Mio. $ belastet wird.
Damit kam seit Jahresbeginn für insgesamt 72 Institute das Aus. Das sind fast dreimal so viele
wie im gesamten vergangenen Jahr, als 25 Banken geschlossen wurden.
Den Kunden der betroffenen Banken sollen übers Wochenende weiterhin Auszahlungen möglich sein, der FDIC sichert jedes der Kundenkontos mit bis zu 250.000 $ ab. Schon ab Montag werde das Geschäft in den Filialen fortgesetzt, teilte der von Sheila Bair geführte FDIC unter Berufung auf die neuen Eigentümer, Stearns Bank und Home Federal Bank, mit.
Im Verlauf der Finanzkrise waren mehrere kleine und Regionalbanken zusammengebrochen, die größte von ihnen, Washington Mutual, musste im September 2008 wegen Hypothekenausfällen und fehlender Liquidität schließen. Washington Mutual wurde daraufhin von JP Morgan Chase übernommen.
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