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Denn die Summe enthält zum Beispiel einen Zufluss von 2,9 Mrd. Dollar durch den Verkauf von Anteilen an der China Construction Bank und noch einmal 1,2 Mrd. Dollar, die aus dem Tausch von Vorzugsaktien in Stammaktien entstanden. Zudem trennte sich das Geldhaus vom Kreditkartengeschäft in Kanada. Durch die vielen Verkäufe verlor das Haus den Titel Amerikas größte Bank nach Vermögenswerten an
JP Morgan . Auch die Rückstellungen für faule Kredite sanken deutlich, im Vergleich zum Vorjahr von 5,13 Mrd. auf 2,93 Mrd. Dollar.
Ebenso wie die Konkurrenz leidet die Bank of America unter den Turbulenzen auf den internationalen Kapitalmärkten angesichts der Schuldenkrise. Wie JP Morgan,
Citigroup und
Goldman Sachs legte die Investmentbankingsparte ein schwaches Ergebnis vor. Sie verzeichnete im vierten Quartal einen Verlust von 443 Mio. Dollar, im dritten Quartal hatte es bereits ein Minus von 302 Mio. Dollar gegeben. Dies war der erste Quartalsverlust im Investmentbanking für das Haus seit der Übernahme von Merrill Lynch 2009. Bankchef Brian Moynihan hatte dem Handelschef Thomas Montag nach dem dritten Quartal noch Mut gemacht. Er sagte, dass es ja nicht allzu schwer sein dürfte, dieses Ergebnis zu verbessern.
Eine Verbesserung gab es hingegen im Privatkundengeschäft, in dem die Kreditnehmer ihre Raten wieder zuverlässiger zahlen. "Wir gehen stärker und effizienter ins Jahr 2012 hinein", sagte Moynihan am Donnerstag in New York.
Er ist dabei, die Bank gesund zu schrumpfen - die gegenteilige Geschäftspolitik zu dem, was sein Vorgänger Ken Lewis tat. Dessen Devise war anscheinend "größer, schneller, weiter", als er immer mehr Geschäftsteile zukaufte. Nun versucht Moynihan viele dieser Erblasten wieder loszuwerden, beziehungsweise schlägt sich mit den Folgen der Akquisitionen herum. Größte Last ist dabei sicherlich der Hypothekenfinanzierer Countrywide. Diesen übernahm die Bank of America im Juli 2008 - also zu einem Zeitpunkt, an dem sich das Platzen der Immobilienkrise schon abzeichnete.