Der Vorsteuerverlust betrage 7,7 Mio. Euro, nach einem Gewinn von 55,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen am Montag in einer Pflichtmitteilung mit. Im Bereich Handel sei auf Grund der anhaltenden Zurückhaltung der Anleger ein Minus von 6,6 Mio. Euro entstanden, nach einem Plus von 51,8 Mio. Euro im Vorjahr. Im dritten Quartal sei ein Verlust von 8,2 Mio. Euro verbucht worden. Für das laufende vierte Quartal rechne die Bank zusätzlich mit einer Belastung in Höhe von etwa acht Mio. Euro, hieß es weiter.
Um die Gewinnzone wieder zu erreichen habe die Bank ihre strategische Ausrichtung überprüft und erste Maßnahmen zur Umstrukturierung ergriffen. Dabei konzentriere man sich künftig auf den Ausbau des Bankgeschäftes mit vermögenden Privatkunden. Zudem solle den Kunden in diesem Bereich, sowie den privaten Vermögensverwaltern in Kürze ein Portfolio-Management-System angeboten werden. Auch das Investment Banking werde neu ausgerichtet, hieß es.
Bereits Mitte Juli hatte das Institut angekündigt, mit einem Verlust in den ersten neun Monaten zu rechnen. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 47,8 Mio. Euro erwirtschaftet. Die Aktie der Gontard & Metallbank ist im Qualitätssegment SMax gelistet und notierte am Montagvormittag unverändert auf 2,70 Euro.