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Das Thema beschäftigt seit über einem Jahr Ermittler in allen 50 US-Bundesstaaten. Infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise und der hohen Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten können Hunderttausende von Hypothekenschuldnern ihre Kredite nicht mehr bedienen. Allein im vergangenen Jahr ließen US-Banken deshalb laut dem Datendienstleister RealtyTrac mehr als eine Million Immobilien zwangsversteigern. Im Oktober 2010 setzten die Geldhäuser die Verfahren allerdings vorübergehend aus, weil Zweifel an der Rechtsgrundlage laut wurden. Bankmitarbeiter sollen täglich Tausende Zwangsvollstreckungstitel unterschrieben haben, ohne die Details zu prüfen - eine Praxis, die die Kritiker als "Robo-Signing" bezeichnen.
Mit der Anklage aus Massachusetts schwinden die Chancen für die Banken, sich durch einen Vergleich aus der Affäre zu ziehen. Der für die Verhandlungen federführende Generalstaatsanwalt von Iowa, Tom Miller, will die Gespräche aber fortsetzen. "Wir sind zuversichtlich, dass wir uns auf Bedingungen einigen, die auch im Interesse von Massachusetts sind", sagte Miller.
Coakley warf den Banken vor, in den bisherigen Verhandlungen keine ausreichende Unterstützung für Kreditnehmer geboten zu haben, die aus ihren Häusern vertrieben wurden oder eine Zwangsräumung fürchten müssen. "Sie hatten mehr als ein Jahr Zeit, Verantwortung für diesen wirtschaftlichen Schlamassel zu übernehmen, und sie haben es nicht getan", sagte die Generalstaatsanwältin.
Geldhäuser boten zuletzt 25 Mrd. Dollar