Dieses ist ein kostenpflichtiger Inhalt der FTD. Bitte melden Sie sich an, um fortzufahren!
Abonnenten
Sie haben kostenlosen Zugang zum Weiterlesen oder Herunterladen. Bitte melden Sie ich mit Ihren Zugangsdaten über die Anmeldebox an.
Nicht-Abonnenten
Wenn Sie Interesse an einem FTD-Abo haben, informieren Sie sich über die verschiedenen Abo-Angebote unter www.ftd.de/abo-vergleich.
Alternativ können Sie für den Zugriff auf den gewünschten Inhalt ein Tagesticket erwerben. Für den Erwerb eines Tagestickets müssen Sie bei uns registriert sein (zur Registrierung). Nach Registrierung melden Sie sich einfach über die Anmeldebox an. Anschließend können Sie das Tagesticket erwerben.
Statten Sie Ihre Mitarbeiter oder Key-Accounts mit dem Informationsangebot der FTD aus. Über Unternehmenslösungen für Abonnements oder Online-Zugänge informiert Sie gern unsere Abteilung Business Cooperations, corporate-solutions(at)ftd.de.
Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deDas Dilemma der wenigen weltweit oligopol handelnden Investmentbanken ist nicht nur äußerst fatal in Bezug auf die hier zitierte "Funktionsfähigkeit des IPO-Marktes", sondern diese wenigen globalen Investmentbanken mutieren seit der Zeit der politisch verordneten Trennungsaufhebnug zw. ihrem klassischen Kreditgeschäft und dem nun absichtlich undurchsichtig eingemengten Investmentbanking (mit im Volumen zigfach ausufernden Geschäften auf eigene Rechnung) und blähen erst so ihre monströsen Bilanzvolumina auf, die ohne auch nur annähernd ausreichend reales Eigenkapital gegen die Märkte mit gewaltigen und im Krisenfall fast voll ungedeckten Hebeln eingesetzt werden!
In Wahrheit haben diese Investmentbanken wider anderweitige Beteuerungen reelle Eigenkapitalquoten von max. 1-3% (mit Bilanztricks werden daraus immer irreale 8-12%)!
Beim schlagartigen Interbanken-Verkehrskollaps im Krisenfalle wie zuletzt bereits im Aug. 2007 sind diese Banken dann so durch Eigengeschäfte untereinander verwoben und zugleich so wenig durchs reell vorhandenes Eigenkapital abgesichert, dass sie nicht mehr abgewickelt werden können und so „systemisch“ werden!
Investmentbanken kaufen sich immer gewaltiger mit ungeheurem, dank jahrzehntelangen staatlichen Geldmengenausweitung, rein wundervermehrtem Buchgeld der Investoren in alle Märkte ein und manipulieren diese zum Nachteil aller außer sich selbst:
1. Der unkontrollierte CDS-Handel in Höhe von global 600 Billionen $ läuft fast ausschließlich über sie und beschert ihnen einen geldwerten unlauteren Wissensvorsprung zum Nachteil aller anderen Marktmitspieler, sie streichen dabei also nicht nur Gebühren und Provisionen, sondern bereichern sich bei diesen CDS-Wetten auf eigene Rechnung gegen eigene Kunden!
2. sie refinanzieren direkt oder indirekt nationale und supranationale Umschuldungen, so dass, wie jüngst gezeigt, sie keine Hemmungen mehr haben nicht nur einzelne Staaten nach Belieben durch brennenden Reifen springen zu lassen, sondern sie erpressen regelrecht auch die ganze EU und USA (an sich alle, die wie EU/UK/JP/USA/u.v.m. bereits komplett überschuldet und auf ihre Refinanzierung angewiesen sind).
3. sie manipulieren seit Jahren alle Immobilien und Rohstoffmärkte, ob Öl, Gas, Metalle, Agrarrohstoffe, kaufen sich in Lagerhäuser, Transportwege, Rohstoffhändler, Minen und selbst Märkte ein, um nur wieder vor allem auf eigene Rechnung die Märkte nur zum eigenen Vorteil zu manipulieren. Dabei setzen sie ungehemmt das so erworbene Insiderwissen bei den o.g. CDS-Wetten immer zum Nachteil Dritter (meist auch ihrer Kunden selbst) ein.
Die FAO stellt im Juni 2010 fest, nur 2% der Rohstofftermingeschäfte enden gerade noch mit echtem Warenhandel, der Öl-Spotmarkt handelt nach Deregulierung nun die 15-fache ungeförderte Öl-Jahresfördermenge der Welt und verzehnfacht so den Ölpreis!