Peinlicher Irrläufer:WestLB sendet Kundendaten an Privatadresse
Ein unglücklicher Buchstabendreher - und schon erhielt ein Privatmann aus dem Kölner Umland Stammdaten von rund 800 Firmenkunden des Düsseldorfer Landesbank. Sie sollen inzwischen gelöscht worden sein.
Eine Mitarbeiterin der WestLB hat die Stammdaten von rund 800 Firmenkunden versehentlich an einen Privatmann aus dem Kölner Umland gemailt. Ein Sprecher des Düsseldorfer Landesbank bestätigte am Donnerstag einen Bericht des Westdeutschen Rundfunks, wonach die Mitarbeiterin die Daten eigentlich sich selbst zusenden wollte. Bei der Eingabe der E-Mail-Adresse sei ihr dann jedoch ein unglücklicher Buchstabendreher passiert, und die Mail wurde falsch zugestellt.
Der Privatmann informierte den Datenschutzbeauftragten des Landes, nachdem er auf den Datensatz mit Firmen-Ansprechpartnern und Adressen gestoßen war. Kontonummern seien nicht weitergemailt worden, sagte der WestLB-Sprecher. Es habe sich nur um Daten gehandelt, die für Dritte nicht verwertbar seien. Dennoch sei der Vorfall sehr bedauerlich.
Gegen die Mitarbeiterin prüfe die Bank nun rechtliche Schritte. Aus dem Mail-Account des Privatmanns wurden die Daten dem Sprecher zufolge inzwischen wieder gelöscht.
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