"Wir haben früh auf das richtige Pferd gesetzt", sagt der Sprecher der ING-Diba . Und mächtig stolz, weil sich der Werbeträger der Bank soeben in den Annalen des deutschen und amerikanischen Sports verewigt hat, fügt der Sprecher hinzu: "Wie schon öfter."
Hier soll es aber nicht um sonstige Marktchancen der größten deutschen Direktbank gehen, sondern um ihre Liaison mit Dirk Nowitzki, der in der Nacht auf Montag mit den Dallas Mavericks als erster Deutscher die nationalen Basketballmeisterschaften in den USA gewann.
Seitdem schwelgen die Anhänger von "Dirkules" oder "German Wunderkind" in Superlativen - besonders in den USA, wo der Sieg in den NBA-Finalspielen so bedeutsam ist wie in Deutschland der Gewinn von Fußballweltmeisterschaft und Champions League auf einmal. Die ING-Diba wirbt seit Jahren mit dem 2,13 Meter großen Superwerfer, der allein beim Endspiel gegen die Miami Heat 21 Punkte erzielte.
Die Werbepartnerschaft geht zurück auf die Spielsaison 2002/2003. Damals war Nowitzki, der seit 1998 ununterbrochen bei den Dallas Mavericks spielt, zum besten ausländischen Spieler der National Basketball Association gewählt worden.
Seitdem ist die ING-Diba zwar der offizielle Sponsor von Dirk Nowitzki, zieht es aber vor, von einem Paket zur Förderung des deutschen Basketballs zu sprechen. Dazu gehört neben der Unterstützung des Deutschen Basketballbundes auch die Förderung der Rollstuhlbasketballer, die 2005 begonnen wurde. "Das lag Dirk besonders am Herzen. Er möchte damit dem deutschen Basketball etwas zurückgeben", sagt der Banksprecher.
Teil 2: "Dirk ist nicht gierig"