Verwaiste Bahnsteige, kilometerlange Staus, überfüllte Zugabteile: Der größte Lokführerstreik in der deutschen Geschichte hat den Verkehr teilweise zum Erliegen gebracht. Die Wirtschaft leidet, doch es gibt auch Streikgewinner. FTD-Online zeigt die beeindruckendsten Bilder. von Heinz-Roger Dohms und Jennifer Tiede
Deutschlands größter Autovermieter Sixt bedankt sich bei der Lokführer-Gewerkschaft GDL. Der Streik sei für das Unternehmen erfreulich, sagte Konzernchef Erich Sixt. "Und je länger er dauert, desto mehr steigert das unseren Ertrag." An den Bahnhöfen betrage die Auslastung des Autovermieters bereits 100 Prozent. Teilweise gingen sogar die Mietautos aus. Konkurrent Europcar hatte bereits im September 1000 zusätzliche Fahrzeuge beschafft.