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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deAbwrackprämie und die stetige Reduzierung der Investitionen in neue Schienenstrecken sind die direkten politischen Bremsklötze der Bahn. So wurde die Autobahn Nürnberg-Erfurt gemeinsam mit der Bahnstrecke als Projekt "Deutsche Einheit" beschlossen. Die Autobahn ist lange gebaut und finanziert - bei der Bahnstrecke wurde die Finanzierung wieder gestrichen. Ähnlich geht es anderen Bauvorhaben im Bahnbereich, die auf Jahrzehnte gestreckt werden. FDP und CDU/CSU wollen die Mittel für den Bau von Bahnstrecken sogar noch weiter kürzen.
Indirekt ist der Bund als Gesellschafter aktiv. Er lenkt die Mittel der Bahn in den LKW-Bereich um (die Bahn hat das Geld ausgegeben um größter LKW-Spediteur in Europa zu werden). Im Kerngeschäft wird die Wartung von Gleisen und Zügen vernachlässigt. Der zuverlässige Bahnbetrieb wurde zu Gunsten der kurzfristigen Gewinnmaximierung vernachlässigt. Seit Jahren fährt die Bahn daher im Notbetrieb mit ständigen Zugausfällen.
Gleichzeitig wurden Fahrpreise stetig stärker als die Inflationsrate erhöht. Wer immer schlechtere Leistung zu höheren Preisen anbietet hat nicht vor das Geschäft auszubauen. Dies war auch nie Auftrag des Bundes.
Sämtlichen Lippenbekenntnissen zum Klimaschutz zum Trotz hat die Autolobby die Bahnpolitk gekauft. Herr Grube hat ein paar Auswüchse beseitigt - eine Kehrtwende hat er nicht durchgeführt - und was noch schlimmer ist, soll er auch nicht durchführen.
Offensichtlich wird dies wenn diejenigen die die Abwrackprämie bejubeln gleichzeitig aus ordnungspolitischen Gründen eine Reduzierung der "Subventionen" der Bahn fordern. Dabei sind die Subventionen für Flugzeug und Auto deutlich höher - auch wenn ADAC und Fluglobby alles tun um einen anderen Eindruck zu erwecken.